13. Oktober 2017: Vortrag: So retten Sie Ihrem Mann das Leben

Dr. Hans-Dieter John informiert über die Folgen unbehandelter Entzündungen

Zahnfleischbluten und -rückgang (Parodontitis) wirken harmlos. Etwa jeder zweite Erwachsene ist betroffen, bei den Senioren sind es zwei von drei. Was kaum jemand weiß: Die unscheinbare Entzündung im Mund ist eine Dauergefahr für den Körper.

„Wir können heute exakt messen, wie gefährlich die Entzündung im Mund für den Körper ist. Patienten brauchen diese Klarheit, um Folgen und Behandlungsweg zu verstehen“, beschreibt Zahnarzt Dr. Hans-Dieter John eine wegweisende medizinische Neuerung.

„Die Entzündung hat Folgen in zwei zentralen Bereichen: Zum einen baut die Entzündung Kollagen ab. Dadurch können Zähne und Zahnimplantate locker werden, so dass sie entfernt werden müssen. Zum anderen geben die Entzündungen laufend Giftstoffe an den Körper ab. Der Körper ist also im Dauerstress. Dadurch steigen Folgerisiken um ein Vielfaches.“

Diabetesrisiko steigt um ein Vielfaches

Diese Folgerisiken nehmen Menschen die Lebensqualität – und können zum vorzeitigen Tod führen. „Wir wissen, dass diese Risiken durch chronische Entzündungen wie Rheuma, Diabetes, Arthritis und Osteoporose durch die Dauerbelastung extrem steigen, und zwar um das vier- bis elffache. Besonders riskant sind Entzündungen im Mund für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ihr Todesrisiko verdoppelt sich“, betont Dr. John.

Männer sind besonders gefährdet

Männer „in den besten Jahren“ seien besonders gefährdet. „Und deshalb rate ich jeder Ehefrau: Wenn Sie Ihren Mann lieben, sollten Sie sein Risiko ermitteln lassen. Besonders, wenn er schon andere chronische Erkrankungen hat.“

Behandlung – schonend und ohne Antibiotika

Herkömmliche Behandlungen beim Zahnarzt stoppen die Entzündung meist nicht – nach wenigen Monaten ist sie wieder da und gefährdet erneut Zähne und Gesundheit. „Wir behandeln daher in unserer Praxis nach der ‚skandinavischen Schule‘. Mit diesem Programm gelingt es nachweislich, die Entzündungen im Mund um 95 % zu reduzieren“, unterstreicht Dr. John.

Dr. Hans-Dieter John ist es wichtig, dass Patienten die Zusammenhänge im Körper besser verstehen: „Erst dann ist die Bereitschaft da, die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.“

Vortrag: „Schützen Sie Ihre Zähne – und Ihr Leben!“: Donnerstag, 19. Oktober um 18.00 Uhr im Leonardo Royal Hotel (ehemals Holiday Inn), Graf-Adolf-Platz 8-10, 40213 Düsseldorf.

Informationen und Anmeldung: www.john-chanteaux.de & 0211/866 00 22.



4. September 2017: Bei unerfülltem Kinderwunsch: Auch an Parodontitis denken!

Je älter Paare sind, die Nachwuchs bekommen möchten, desto mehr Zyklen kann es bis zu einer Schwangerschaft dauern.
Doch nicht nur die nachlassende Fruchtbarkeit der Partner kann zum Problem werden – Studien zeigen nun, dass Entzündungen im Mund eine Schwangerschaft verhindern können. „Bei Männern lassen sich die Keime aus der Mundhöhle im Sperma nachweisen“, erläutert Dr. Hans-Dieter John. „Wird die Parodontitis erfolgreich behandelt, enthält eine Samenprobe auch wieder mehr gesunde Spermien.“
Auch bei Frauen kann es bei einer chronischen Zahnfleischentzündung mit der Schwangerschaft länger dauern oder gar nicht klappen. „Sie müssen zudem eine Fehl- oder Frühgeburt fürchten“, weiß Marcel Chanteaux, „weil die Keime aus der Mundhöhle im ganzen Körper eine Belastung darstellen.“ Zum Glück sei die Parodontititsbehandlung dank moderner Verfahren heute schonend und erfolgreich möglich: „Für betroffene Paare können wir die Chancen ganz entscheidend verbessern, Nachwuchs zu bekommen. Sicherheit geben weitere Kontrolltermine während der Schwangerschaft.“


Schlagwörter: , , ,


18. August 2017: Das Team sagt „Danke“

Dankeschön sagen – das ist gelegentlich auch Patienten ein Anliegen. Deshalb wurde vor einigen Jahren ein „Praxisschweinchen“ angeschafft. Dort kann, wer zum Beispiel Anerkennung für die Hilfe in einer besonderen Situation ausdrücken möchte, einen kleinen Betrag einwerfen.
Das Praxisteam freut sich sehr, wenn das Schweinchen satt und wohlgenährt ist. Dann fällt nämlich die Entscheidung für eine gemeinsame Unternehmung. Im Frühjahr ging es zum gemeinsamen Bowlingabend – mit allen Kolleginnen, jedoch ohne die Praxisinhaber.
Und weil fleißiges Bowling Appetit macht, klang der Abend im portugiesischen Restaurant aus.
Das Praxisteam dankt für die kleinen Aufmerksamkeiten, die einen so gelungenen Abend möglich gemacht haben!


Schlagwörter: ,


1. August 2017: Wir machen Urlaub

Wir erlauben uns ein paar Tage Urlaub. Von Montag, 7. August bis Mittwoch, 16. August bleibt die Praxis geschlossen.

Wer uns vertritt, erfahren Sie jeweils aktuell über unsere Durchsage
unter 0211/866 00 22.

Und noch ein klitzekleiner Tipp: Wer bei Urlaubsgenüssen (leckerem Eis zum Beispiel) ein unschönes Ziehen in den Zähnen verspürt, der sollte uns mal besuchen. Bei empfindlichen Zahnhälsen hilft nämlich unsere spezielle Versiegelung!



24. Juli 2017: Wir gratulieren!

Wir gratulieren Laura Theißen, einer der ersten Absolventinnen in „Dentalhygiene & Präventionsmanagement“. Sie ist nun ein frisch gebackener „Bachelor of Science“ (B. Sc.).
Mit ihrer Bachelor-These „Parodontitistherapie in der Schwangerschaft – Einfluss auf das Risiko einer Frühgeburt“ greift sie einen wichtigen Aspekt unseres Behandlungskonzepts auf. Für Schwangere ist es wichtig, von einem speziell geschulten Zahnarzt betreut zu werden. Nur er kann einen neuartigen Test einsetzen. Dieser zeigt exakt, ob im Mundraum eine gefährliche Entzündung entsteht. Sie gefährdet durch aggressive Entzündungsstoffe das ungeborene Kind. Ganz wichtig ist während der Schwangerschaft eine sanfte Therapie, da keine lokale Betäubung möglich ist. Unsere Praxis setzt dafür die schmerzfreie photothermische Therapie ein.


Schlagwörter: , , ,


20. Juni 2017: Woche des Implantatschutzes“. Weil teurer Zahnersatz Schutz verdient.

Vier von fünf über 35-Jährige leiden unter Zahnfleischentzündungen. Das bedeutet auch: Zahnersatz und Zahnimplantate können durch diese Entzündungen verloren gehen.
Dr. Hans-Dieter John informiert deshalb während der „Woche des Implantatschutzes“ über das unterschätzte Risiko. Der Düsseldorfer Zahnarzt und Spezialist für Parodontologie beschäftigt sich seit Jahren mit sanften und effektiven Therapien.

Vom 26. bis 30. Juni bietet die Praxis in der Altstadt Screeningtermine mit Beratungsangebot. Wer teuren Zahnersatz hat, sollte diese Gelegenheit wahrnehmen: „Eine Entzündung an Zahn oder Implantat muss unbedingt behandelt werden. Sonst können Zähne oder Implantate locker werden und ausfallen“, erklärt Dr. John. „Wer hier vorbeugt, kann seine Investition sinnvoll schützen.“

Bislang wurden solche Entzündungen meist mit Antibiotika und oft schmerzhaften OPs behandelt. Dr. John setzt in seiner Praxis auf die sanfte fotothermische (Laser-)therapie, die Zähne und Implantate auf besonders schonende und dauerhafte Weise schützen und erhalten hilft.

Anmeldung unter 0211/866 00 22.



14. Juni 2017: Antibiotika: Was sich ändern muss. Was machbar ist.

Bis heute kann die Menschheit Paul Ehrlich, Alexander Fleming und den anderen „Vätern“ der Antibiotika für ihre Forschungsarbeit dankbar sein. „Heute beschäftigen uns allerdings weniger Berichte über Therapien, sondern Nachrichten über resistente Erreger“, bedauert Marcel Chanteaux. „Leider tragen auch die deutschen Zahnärzte zum Problem bei: Sie verschreiben fast zehn Prozent der Antibiotika, obwohl einige der Präparate wegen riskanter Nebenwirkungen in der Kritik stehen. Sie verzichten häufig auf die Bestimmung des Erregers und therapieren dadurch unpassend. Sie wissen oft zu wenig über Resistenzen und kümmern sich nicht um alternative Behandlungsmethoden.“ Gemeinsam mit Dr. Hans-Dieter John setzt er sich daher für Zahnfleischbehandlungen ohne Antibiotika ein: „In den meisten Fällen gelingt uns das auch. Wir sind heute in der Lage, eine Parodontitis so zu behandeln, dass kaum noch Erreger im Mund verbleiben. Dadurch kann wieder ein gesundes Gleichgewicht entstehen, bei dem die ‚guten‘ Bakterien die gefährlichen Erreger in Schach halten.“ Notwendig seien eine exakte Diagnose, eine gezielte Behandlung wie etwa mit der innovativen photothermischen Therapie (PTT) und eine individuell abgestimmte Nachsorge. „Wir wissen, dass wir damit dem Teufelskreis aus Parodontitis und Antibiotika eine sanfte, erfolgreiche Therapie entgegensetzen können.“



24. März 2017: Prophylaxe: speziell für Senioren

Im Alter kann die Zahn- und Implantatpflege schwierig werden – etwa, weil die Beweglichkeit der Hände nachlässt. „Zum Glück gibt es für betagte Patienten gute Lösungen“, weiß Judith Kleintjes. „Wichtig ist, dass wir Zahnfleisch und Implantatentzündungen vorbeugen, damit es keine Probleme beim Essen gibt.“ Dazu hat die Dentalhygienikerin eine niederländische Fortbildung zur Nachsorge bei Implantaten durchlaufen. „Ergänzend üben wir mit den Patienten die Zahnfleischpflege mit Interdentalbürsten oder der von Dr. John mitentwickelten Sulcabrush.“



16. Februar 2017: „Rosa Ästhetik“: komplexe Therapie, griffig benannt

Angenehm soll das Lächeln sein – für denjenigen, der lächelt, ebenso wie für denjenigen, dem es gilt. Doch was genau macht das Lächeln angenehm? „Wenn Lippen, Zähne und Zahnfleisch eine harmonische Einheit bilden, schafft das eine gelungene Ästhetik“, erläutert Marcel Chanteaux. „Als störend empfinden viele Träger übergroße Kronen, für den Betrachter wirken hingegen zu kurze Kronen ebenso störend wie dunkle Kronenränder. All das können wir behandeln, indem wir Zahnersatz neu gestalten.“ „Rosa Ästhetik“ heißt es, weil auch das Zahnfleisch eine wichtige Rolle spielt. „Wir können heute zurückgegangenes Zahnfleisch rekonstruieren“, erklärt Dr. Hans-Dieter John. „Damit lassen sich frei liegende Zahnhälse und auch ‚schwarze Dreiecke‘ zwischen den Frontzähnen korrigieren.“ In der Therapie arbeiten beide Zahnärzte eng zusammen – für ein ästhetisch perfektes Gesamtergebnis.



11. Januar 2017: Schlüsselfrage: Macht Parodontitis vorzeitig alt?

Zehn internationale Medizin-Ex­perten trafen sich Ende Okto­ber im Düsseldorfer Wirt­schafts­club. Nachdem Diabetologe, Or­tho­päde, Gynäkologe und Prä­ven­tions­me­diziner berichten, wel­che Auswirkungen von Parodontitis in ihrem Bereich diskutiert werden, erläutete Dr. Hans-Dieter John das Praxis­konzept bei John + Chanteaux. „Als PerioPrevention Center bündeln wir interdisziplinäres Wis­sen und modernste Thera­pie­an­ge­bote. Daher überweisen uns immer häu­figer Spezialisten anderer Bereiche Patienten zur gemeinsamen Behandlung.“ Expertentreffen dienten dazu, neue Erkenntnisse zügig nutzen zu können: „Recht neu ist die Präventionsmedizin im Wech­selspiel mit Zahnfleisch­er­kran­kungen. Wer heute an ‚Anti-Age­ing‘ interes­siert ist, dem raten wir daher eindrücklich zum Ver­meiden von Entzündungen.“ Eigentlich wüsste fast jeder, wa­rum das wichtig sei: „Ein Kör­per, der eine Entzündung be­kämpft, ist geschwächt. Bei der Mandelentzündung spüren wir, wie unser Körper kämpft. Stil­le Ent­zündungen sind oft noch be­las­ten­der, für den Patienten aber nicht lokalisierbar.“ „Die internationalen Experten fordern nun, dass der Mund stärker als eine Art ‚Einfallstor‘ für Entzündungen gesehen wird“, erläutert Dr. John. „Damit werden wir Parodontologen Partner von Patienten, die Entzündungen bekämpfen wollen oder sich vor vorzeitigem Altern schützen möchten.“ Ein gesunder Mund hält also jung. So einfach kann es sein!