24. Juli 2017: Wir gratulieren!

Wir gratulieren Laura Theißen, einer der ersten Absolventinnen in „Dentalhygiene & Präventionsmanagement“. Sie ist nun ein frisch gebackener „Bachelor of Science“ (B. Sc.).
Mit ihrer Bachelor-These „Parodontitistherapie in der Schwangerschaft – Einfluss auf das Risiko einer Frühgeburt“ greift sie einen wichtigen Aspekt unseres Behandlungskonzepts auf. Für Schwangere ist es wichtig, von einem speziell geschulten Zahnarzt betreut zu werden. Nur er kann einen neuartigen Test einsetzen. Dieser zeigt exakt, ob im Mundraum eine gefährliche Entzündung entsteht. Sie gefährdet durch aggressive Entzündungsstoffe das ungeborene Kind. Ganz wichtig ist während der Schwangerschaft eine sanfte Therapie, da keine lokale Betäubung möglich ist. Unsere Praxis setzt dafür die schmerzfreie photothermische Therapie ein.


20. Juni 2017: Woche des Implantatschutzes“. Weil teurer Zahnersatz Schutz verdient.

Vier von fünf über 35-Jährige leiden unter Zahnfleischentzündungen. Das bedeutet auch: Zahnersatz und Zahnimplantate können durch diese Entzündungen verloren gehen.
Dr. Hans-Dieter John informiert deshalb während der „Woche des Implantatschutzes“ über das unterschätzte Risiko. Der Düsseldorfer Zahnarzt und Spezialist für Parodontologie beschäftigt sich seit Jahren mit sanften und effektiven Therapien.

Vom 26. bis 30. Juni bietet die Praxis in der Altstadt Screeningtermine mit Beratungsangebot. Wer teuren Zahnersatz hat, sollte diese Gelegenheit wahrnehmen: „Eine Entzündung an Zahn oder Implantat muss unbedingt behandelt werden. Sonst können Zähne oder Implantate locker werden und ausfallen“, erklärt Dr. John. „Wer hier vorbeugt, kann seine Investition sinnvoll schützen.“

Bislang wurden solche Entzündungen meist mit Antibiotika und oft schmerzhaften OPs behandelt. Dr. John setzt in seiner Praxis auf die sanfte fotothermische (Laser-)therapie, die Zähne und Implantate auf besonders schonende und dauerhafte Weise schützen und erhalten hilft.

Anmeldung unter 0211/866 00 22.


14. Juni 2017: Antibiotika: Was sich ändern muss. Was machbar ist.

Bis heute kann die Menschheit Paul Ehrlich, Alexander Fleming und den anderen „Vätern“ der Antibiotika für ihre Forschungsarbeit dankbar sein. „Heute beschäftigen uns allerdings weniger Berichte über Therapien, sondern Nachrichten über resistente Erreger“, bedauert Marcel Chanteaux. „Leider tragen auch die deutschen Zahnärzte zum Problem bei: Sie verschreiben fast zehn Prozent der Antibiotika, obwohl einige der Präparate wegen riskanter Nebenwirkungen in der Kritik stehen. Sie verzichten häufig auf die Bestimmung des Erregers und therapieren dadurch unpassend. Sie wissen oft zu wenig über Resistenzen und kümmern sich nicht um alternative Behandlungsmethoden.“ Gemeinsam mit Dr. Hans-Dieter John setzt er sich daher für Zahnfleischbehandlungen ohne Antibiotika ein: „In den meisten Fällen gelingt uns das auch. Wir sind heute in der Lage, eine Parodontitis so zu behandeln, dass kaum noch Erreger im Mund verbleiben. Dadurch kann wieder ein gesundes Gleichgewicht entstehen, bei dem die ‚guten‘ Bakterien die gefährlichen Erreger in Schach halten.“ Notwendig seien eine exakte Diagnose, eine gezielte Behandlung wie etwa mit der innovativen photothermischen Therapie (PTT) und eine individuell abgestimmte Nachsorge. „Wir wissen, dass wir damit dem Teufelskreis aus Parodontitis und Antibiotika eine sanfte, erfolgreiche Therapie entgegensetzen können.“


24. März 2017: Prophylaxe: speziell für Senioren

Im Alter kann die Zahn- und Implantatpflege schwierig werden – etwa, weil die Beweglichkeit der Hände nachlässt. „Zum Glück gibt es für betagte Patienten gute Lösungen“, weiß Judith Kleintjes. „Wichtig ist, dass wir Zahnfleisch und Implantatentzündungen vorbeugen, damit es keine Probleme beim Essen gibt.“ Dazu hat die Dentalhygienikerin eine niederländische Fortbildung zur Nachsorge bei Implantaten durchlaufen. „Ergänzend üben wir mit den Patienten die Zahnfleischpflege mit Interdentalbürsten oder der von Dr. John mitentwickelten Sulcabrush.“


16. Februar 2017: „Rosa Ästhetik“: komplexe Therapie, griffig benannt

Angenehm soll das Lächeln sein – für denjenigen, der lächelt, ebenso wie für denjenigen, dem es gilt. Doch was genau macht das Lächeln angenehm? „Wenn Lippen, Zähne und Zahnfleisch eine harmonische Einheit bilden, schafft das eine gelungene Ästhetik“, erläutert Marcel Chanteaux. „Als störend empfinden viele Träger übergroße Kronen, für den Betrachter wirken hingegen zu kurze Kronen ebenso störend wie dunkle Kronenränder. All das können wir behandeln, indem wir Zahnersatz neu gestalten.“ „Rosa Ästhetik“ heißt es, weil auch das Zahnfleisch eine wichtige Rolle spielt. „Wir können heute zurückgegangenes Zahnfleisch rekonstruieren“, erklärt Dr. Hans-Dieter John. „Damit lassen sich frei liegende Zahnhälse und auch ‚schwarze Dreiecke‘ zwischen den Frontzähnen korrigieren.“ In der Therapie arbeiten beide Zahnärzte eng zusammen – für ein ästhetisch perfektes Gesamtergebnis.


11. Januar 2017: Schlüsselfrage: Macht Parodontitis vorzeitig alt?

Zehn internationale Medizin-Ex­perten trafen sich Ende Okto­ber im Düsseldorfer Wirt­schafts­club. Nachdem Diabetologe, Or­tho­päde, Gynäkologe und Prä­ven­tions­me­diziner berichten, wel­che Auswirkungen von Parodontitis in ihrem Bereich diskutiert werden, erläutete Dr. Hans-Dieter John das Praxis­konzept bei John + Chanteaux. „Als PerioPrevention Center bündeln wir interdisziplinäres Wis­sen und modernste Thera­pie­an­ge­bote. Daher überweisen uns immer häu­figer Spezialisten anderer Bereiche Patienten zur gemeinsamen Behandlung.“ Expertentreffen dienten dazu, neue Erkenntnisse zügig nutzen zu können: „Recht neu ist die Präventionsmedizin im Wech­selspiel mit Zahnfleisch­er­kran­kungen. Wer heute an ‚Anti-Age­ing‘ interes­siert ist, dem raten wir daher eindrücklich zum Ver­meiden von Entzündungen.“ Eigentlich wüsste fast jeder, wa­rum das wichtig sei: „Ein Kör­per, der eine Entzündung be­kämpft, ist geschwächt. Bei der Mandelentzündung spüren wir, wie unser Körper kämpft. Stil­le Ent­zündungen sind oft noch be­las­ten­der, für den Patienten aber nicht lokalisierbar.“ „Die internationalen Experten fordern nun, dass der Mund stärker als eine Art ‚Einfallstor‘ für Entzündungen gesehen wird“, erläutert Dr. John. „Damit werden wir Parodontologen Partner von Patienten, die Entzündungen bekämpfen wollen oder sich vor vorzeitigem Altern schützen möchten.“ Ein gesunder Mund hält also jung. So einfach kann es sein!


5. Oktober 2016: Hinter den Kulissen: bei Oral-B

90.000 Elektrozahnbüsten und 600.000 Aufsteckbürsten verlassen täglich das Werk von Oral-B im unterfränkischen Markt­hei­denfeld. Prophylaxe-Spe­zia­listin Petra Trapp erhielt mit Kolleginnen aus anderen Praxen Einblick in Entwicklung und Produktion und sah, wie 350 ver­schie­dene Ein­zelteile weitgehend automatisch verarbeitet und die fer­tigen Produkte für den weltwei­ten Versand vorbereitet werden. „Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Präzision die Bürstenköpfe bestückt, be­schnit­ten und in eine perfekte Pilz­kopfform gebracht werden“, re­sü­miert Petra Trapp.
„Auch die Vielfalt der Systeme ist beeindruckend.“


6. September 2016: Hinter den Kulissen

Laura Theißen unterstützt das Praxisteam seit Juni in der Prophylaxe
und zahnärztlichen Assistenz. Nach ihrer Ausbildung zur zahnmedizinischen Fach­an­­ge­stellten in einer Essener Pra­­xis studiert sie seit Oktober 2015 an der PraxisHochschule in Köln „Dentalhygiene & Prä­ven­­tionsmanagement“ (B. Sc.). Dieser Studiengang ist in Deutschland einzigartig und qua­lifiziert dringend benötigte Dentalhygienikerinnen. Zu ihren Hobbys zählt Laura Theißen Lesen, Reiten, Ein­rich­ten und Dekorieren.


15. August 2016: Zahn-Organ-Beziehung: Wissen schafft Gesundheit

Auch wenn der Gang zum Zahn­arzt der Zahngesundheit gilt – die Be­deu­tung der Zähne geht weit über ihre Kaufunktion hinaus. „Die chinesische Medizin weiß es seit Jahrtausenden – und mitt­ler­wei­le bestätigen auch westliche Un­ter­su­chun­gen den Zu­sam­men­hang zwi­schen akuten und chro­ni­schen Krankheiten und der Zahn­ge­sund­heit“, erläutert Mar­cel Chanteaux. „Über Blut- und Lymphbahnen gelangen Stoffe von Zähnen, Kie­fer und Zahnfleisch in unseren Kör­per. Die Nervenbahnen leiten In­for­mationen von den Zähnen zum Gehirn und von dort in an­de­re Körperregionen. Dabei sind jedem Zahn bestimmte Or­ga­ne und Meridiane (Energie­leit­bah­nen) zugeordnet.“ Das könne man sich praktisch so vor­stel­len: „Ein kranker Schnei­de­zahn kann ein Hin­weis auf Blasen- oder Nie­ren­schwä­che sein. Umge­kehrt können Nie­ren­pro­bleme die Schnei­de­zäh­ne und das umliegende Zahn­fleisch be­las­ten“, so Marcel Chanteaux. Langfristig könnten kranke Zähne den gesamten Organismus als Störfeld belasten. Chronische Krank­heiten seien oft die Folge. Wol­le man diese behandeln, müs­se zunächst die eigentliche Ur­sa­che behoben werden. „Typische Auslöser im Mund sind Ka­ries, tote und mangelhaft am Wur­zel­kanal behandelte Zähne so­wie Bissstörungen. Weitere Aus­löser sind eine un­er­kann­te Kie­fer­kno­chen­­ent­zün­dung oder Pa­ro­­don­ti­tis, OP-Narben oder Fremd­­ma­te­ria­lien.“


26. Juli 2016: Anamnesebogen: Schutz vor kritischen Situationen

Einmal im Jahr proben alle Mit­ar­bei­ter der Praxis John & Chan­teaux den Ernstfall: Sie üben unter Aufsicht von Anästhesist Dr. Win­ne Unkel und seinem Team den Umgang mit Pa­tien­ten, die einen allergischen Schock haben, deren Kreislauf zu­sam­menbricht oder die einen Herzinfarkt er­lei­den. „Zum Glück ist es nur ein Dummy, der plötzlich im Be­hand­lungsstuhl zusammensackt“, sagt Praxismanagerin Sally Goetsches. „Aber Sie ahnen nicht, wie anstregend eine Herz­massage sein kann und welchen Muskelkater wir am nächsten Tag hatten.“ Auch wenn das Wissen turnusmäßig aufgefrischt wird – Ziel der Praxis ist es, jeder Art von Notfall frühzeitig vorzubeugen. „Unser wichtigstes Hilfsmittel ist dabei der Anamnesebogen“, betont Marcel Chanteaux. „Wenn ein Patient vollständige An­gaben zu Vorerkrankungen und Me­di­kamenten-Einnahme macht, kön­nen wir die Behandlung vor­aus­schau­end planen.“ Ebenso wichtig sei es, die Da­ten stets aktuell zu halten. „Sind alle An­ga­ben korrekt, können wir auch sogenannte ‚Ri­si­ko­pa­tien­ten‘ verlässlich behandeln“, so Dr. Hans-Dieter John.